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Die Mokkakanne besteht aus drei Elementen – dem Kannenunterteil, auch Wasserkessel genannt, dem Trichtereinsatz mit Sieb und dem Kannenoberteil mit Steigrohr. Dabei folgt sie einem simplen Prinzip: Das Wasser wird erhitzt; dabei entsteht Dampf, der das heiße Wasser durch den Trichtereinsatz drückt. Dort trifft das Wasser auf das Kaffeemehl und läuft als duftender Espressokaffee über das Steigrohr in das Kannenoberteil. Der Druck, der sich im unteren Teil der Kanne aufbaut, erreicht ca. 1,5 bar. Im Vergleich: Bei einer Siebträgermaschine wird der Kaffee mit einem Druck von 9 bar extrahiert. Doch auch, wenn der Kaffee aus der Mokkakanne nicht an die Fülle eines Espresso heranreicht, ist er sehr schmackhaft und leicht zu brühen. Auch die geringen Anschaffungskosten sind wohl mit ein Grund dafür, weshalb die Mokkakanne in so gut wie jedem italienischen Haushalt zu finden ist.

