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Zum Ursprung des Kaffees nach Peru – eine Reise für Südtirol hilft

Die Kaffeerösterei Alps Coffee bezieht die Bohnen für ihre rund 25 Kaffeevarietäten aus 17 Ländern entlang des Äquators – darunter auch aus dem traditionsreichen Kaffeeanbauland Peru. Ende August begab sich eine kleine Gruppe passionierter Kaffeeliebhaber auf eine besondere Reise – zum Ursprung des Kaffees und zu den Menschen und Orten, die auch den Charakter der Alps Coffee-Sorten prägen.

Diese Exkursion verfolgte nicht nur das Ziel, den Kaffee dort zu erleben, wo er wächst, sondern diente auch einem guten Zweck: der Unterstützung der Hilfsorganisation „Südtirol hilft“, die seit vielen Jahren Menschen in Not zur Seite steht. Nach einem langen Flug und voller Vorfreude erreichte die Reisegruppe die peruanische Hauptstadt Lima – eine Stadt der Kontraste zwischen moderner Urbanität und kolonialem Erbe.

Bei einer Stadtführung durch das historische Zentrum tauchten die Teilnehmer in die lebendige Geschichte Perus ein und lernten erste Facetten dieses faszinierenden Landes kennen. Am nächsten Morgen ging es per Inlandsflug in den grünen Norden Perus, nach Chachapoyas. Von dort führte die Reise weiter nach Jaén, ins Herz des peruanischen Kaffeeanbaus, wo die Kooperative ASOCIACION DE PRODUCTORES HUABAL COFFEE eindrucksvolle Einblicke in ihre Arbeit, ihre Werte und die Menschen dahinter gewährte. Der Ursprung des Kaffees wurde hier mit allen Sinnen erlebbar.

Nach diesem spannenden Auftakt setzte die Reisegruppe ihre Tour in die beeindruckenden Höhenlagen der Anden fort – zu Kaffeefarmen mitten in der Natur auf einer Meereshöhe von 2.500 Metern. Vor Ort vermittelten die peruanischen Kaffeebauern anschaulich, wie der Verarbeitungsprozess von der Kaffeekirsche bis zum aufbereiteten Rohkaffee abläuft. Die Tage in Jaén standen ganz im Zeichen von biologischem Anbau und fairem Handel. Beim Besuch einer Fairtrade-Bio-Kooperative erfuhren die Teilnehmer aus erster Hand, was es bedeutet, gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten – für Mensch und Natur. Die Einblicke in kooperative Strukturen und ökologische Landwirtschaft waren nicht nur lehrreich, sondern auch inspirierend.

Am letzten Tag besuchte die Gruppe das Unternehmen COMERCIO AMAZONIA S.A., wo der geerntete und getrocknete Rohkaffee von seiner Pergamenthaut befreit, anschließend gereinigt und optisch sortiert wird. Der nun exportfertige Kaffee wird einer Qualitätsverkostung unterzogen und in traditionellen 69-kg Jutesäcken verpackt. Von dort aus gelangt er zum Hafen an der Pazifikküste und wird in alle Welt verschifft. Voller Eindrücke und mit einem neuen Verständnis für die Menschen und Geschichten hinter dem Kaffee trat die Gruppe nach ereignisreichen Tagen die Heimreise an.